Kreativität und Handwerk in der Töpfer-AG

In der Töpfer-AG unter der Leitung von Frau Weiß und Frau Rieken entsteht Woche für Woche etwas Besonderes.

Ob Schalen, Figuren, Vasen oder frei erfundene Kunstwerke – der Ton lässt sich nach Herzenslust formen. Töpfern bedeutet, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Dabei braucht es ein wenig handwerkliches Geschick, aber vor allem Mut zum Ausprobieren. In der AG kann jeder seinen eigenen Ideen folgen. Und selbst wenn einmal etwas schiefgeht, macht gerade das den Reiz aus: Neues entdecken, Techniken ausprobieren und am Ende stolz etwas Selbstgemachtes in den Händen halten.

Damit aus einem Klumpen Ton ein haltbares Kunstwerk wird, sind mehrere Arbeitsschritte nötig. In der AG lernen die Teilnehmenden den gesamten Prozess kennen:

  1. Töpfern:
    Der kreative Anfang. Der Ton wird geknetet, geformt, aufgebaut oder gedreht – ganz nach Wunsch.

  2. Trocknen (ca. 2 Wochen):
    Damit der Ton nicht reißt, muss er gründlich und langsam trocknen. Geduld gehört also ebenfalls dazu.

  3. Roh- oder Schrühbrand:
    Die getrockneten Stücke kommen für mehrere Stunden bei rund 900 Grad in den Ofen. Danach müssen sie etwa 10 Stunden abkühlen.

  4. Glasieren:
    Nun kommt Farbe ins Spiel. Die Stücke werden mit Glasur überzogen, die später im Ofen schmilzt und eine glatte Oberfläche bildet.

  5. Einräumen des Brennofens:
    Sorgfältig und platzsparend werden alle glasierten Werke im Ofen gestapelt.

  6. Ausräumen des Ofens:
    Nach dem zweiten Brand kommt der spannendste Moment: Wie sehen die Stücke aus? Welche Farben sind entstanden? Jeder wartet voller Vorfreude darauf.

  7. Die fertigen Ergebnisse:
    Seit dem Sommer sind zahlreiche einzigartige Arbeiten entstanden – jedes Stück ein kleines Unikat, das zeigt, wie vielfältig und kreativ die AG ist.